Wir hatten...

...eine anstrengende und vielfältige Chorprobe. Nach einem guten, abwechslungsreichen Einsingen arbeiteten wir zuerst kurz an "Moon River". Wir sagen überwiegend durch, klärten aber auch ein paar Töne. Darauf folgte "Nothing's Gonna Change My Love For You". Ich achtete vor allem darauf, dass mein mit dem Vorspiel vorgegebenes Tempo auch übernommen wird. Außerdem verlangte ich vom Sopran am Anfang, der recht tief ist, schöne warme und nicht zu bruststimmige Töne. Bei den Männern waren wir wieder an der rhythmischen Stelle, die noch nicht hunderprozentig, aber schon viel besser klappt. Wenn das Hauptthema einsetzt, dann bitte immer wieder mit mehr Energie als in der Strophe davor. Dann ging es an das "Ave Verum" von Edward Elgar. Da musste ich, weil ich das ein paar Wochen nicht drangenommen hatte und ja auch nicht immer jeder da ist, die unteren Stimme nochmal wiederholen. Ansonsten war es aber gut, auch die Phrasierungen kamen und der Schluss im Piano, auf einem Bein stehend klang auch schön. Nach der Pause nahm ich dann "Greensleves" dran. Das hat eine sehr schöne Begleitung. Die Bässe haben da einige Male allein die Melodie. Wir hatten leider heute nur einen Bass (!) und ein Tenor sprang ein, der es dann nicht immer leicht hatte, weil er die Töne im Bass natürlich noch nicht kennt. Es war aber schön, dass er den einen Sänger unterstützte. Da muss noch souveräner eingesetzt werden. Der Sopran soll im letzten Teil während der Proben auf einem Bein stehen - und sofort hatten sie mehr Kontrolle über die Töne, die vorher ab und zu mal gekiekst hatten. Das erkannten die Sängerinnen auch selbst, das ist natürlich super! Da soll dann auch noch mehr legato gesungen werden, während die unteren Stimmen den 6/8-Takt deutlich singen. Zum Abschluss gab es noch "That's What Friends Are For". Da begleitete eine Organistin aus dem Chor und ich konnte dirigieren. Das ist natürlich ein sehr schöner Luxus, den ich genieße. Zudem sind die Noten bei dem Lied blöd: Es gibt zwei Ausgaben, eine NUR mit den Chornoten, und eine NUR mit den Klaviernoten - da müsste ich ja permanent hin und her springen und sehe gar nicht auf den ersten Blick, was der Chor gerade singen muss - total ungünstig. Wir beachteten in diesem Lied eine Rhythmusstelle, betonten den mehrfach auftretenden Satz "that's what friends are for" besonders und schauten teilweise auf die Lautstärke. Hinterher gab es noch ein wichtiges Gespräch mit der Vereinsvorsitzenden und zwei Sängerinnen, dann ging's nach Hause. Wir haben heute viel geschafft und sind wieder gut vorangekommen. :-)

17.9.15 11:16

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